Ehemalige Berufsschule in Espenhain wird Asylheim

Espenhain bekommt demnächst ein neues Asylheim – anfänglich für 110 Asylbewerber mit der Option auf einen weiteren Ausbau für bis zu 300 Menschen. Das ehemalige Berufsschulzentrum an der B95 in Espenhain wird dafür saniert und umgebaut – so entschieden die etablierten Parteien auf der letzten Kreistagssitzung des Landkreis Leipzig. Die immensen Umbaukosten (ohne spätere Unterbringungskosten) von rund 1,7 Mio. Euro gefährden den Hauhshalt zusätzlich, der bereits jetzt für 2015 ein Defizit von 2,1 Mio. und für 2016 gar ein Loch von 5,7 Mio. Euro aufweist. Das hindert den Kreistag jedoch nicht, weitere 100.000 € für sogenannte “Demokratieprojekte” gegen Rechtsextremismus aus dem Fenster zu werfen. Dass mit derartigen Projekten vorrangig Linksextreme finanziert werden, ist längst kein Geheimnis mehr. Im K(r)ampf gegen “Rechts” sind aber selbst rote Chaoten nützliche Fußtruppen.
Zur aktuellen Asyldebatte meldete sich Lars Herrmann (AfD) zu Wort und machte auf den ausufernden Asylmissbrauch aufmerksam. Mit offiziellen Fakten und Zahlen dokumentierte er, ähnlich wie Kreisrat Manuel Tripp (NPD) auf der vorigen Sitzung, wie groß der Anteil derer Asylbewerber ist, die weder politisch verfolgt werden oder Kriegsflüchtlinge sind und dennoch nicht ausgewiesen werden – zum Nachteil der heimischen Bevölkerung und der wirklich Schutzbedürftigen. Über zwei Drittel der Antragssteller sind Wirtschaftsflüchtlinge, die nach restriktiver Gesetzesanwendung abgeschoben werden müssten und dennoch über aufgeweichte Duldungsvorschriften Bleiberecht erhalten. Dass diese Entwicklung unser Land vor eine unlösbare Aufgabe stellt und mit nachhaltigen und gefährlichen Folgen einhergeht, sieht man derzeit gut an den wachsenden Protesten bspw. in Dresden gegen diese Fehler in der Asylpolitik. Welche Folgen dies z.B. sind, erkennt man bspw. an den Dolmetscherkosten unserer Gerichte. Betrugen diese 2009 noch 1,1 Mio. Euro, waren es 2013 schon 3,3 Mio. Euro. Außer von den Kreisräten der NPD erhielt Herrmann jedoch keine Zustimmung für seine Ausführungen von den Vertretern der Überfremdungsparteien.
Der Antrag zum Bau des Espenhainer Asylheims wurde mehrheitlich beschlossen – bei Gegenstimmen von NPD und Vetretern der Linken, welche in vorauseilender Berufsbetroffenheit von Ghettoisierung und inhumaner Unterbringung fabulierten. Herrmann (AfD) enthielt sich seiner Stimme, anstatt folgerichtig nach seinen Ausführungen gegen das nächste Asylheim in unserer Heimat zu stimmen. Die Bevölkerung wurde, wie üblich in diesen Angelegenheiten, nicht angehört. Lediglich mit dem Espenhainer Bürgermeister wurden Absprachen getroffen und Landrat Gey stimmt in den einheitlichen Tenor der Etablierten von einer “Willkommenskultur” ein. Das Volk wird nicht gefragt und übergangen, obwohl sie es doch sind, die den Folgen dieses Beschluss im Endeffekt ausgesetzt sind. Aktuell bekommen die Röthaer diese “Bereicherung” zu spüren. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht von Diebstählen, Angriffen auf die Polizei und Gewalt untereinander im Umfeld des Röthaer Asylheims im Apparthotel berichtet wird.
Eine gute Nachricht kommt dafür aus Grimma. Im TLG Gewerbepark sollte ebenfalls ein Gebäude zur Asylunterbringung angemietet werden. Der Eigentümer, die TLG, zog jedoch nun ihr Angebot zurück. Es bleibt fraglich, ob der Kreis nun nach einem weiteren Standort für ein zusätzliches Asylheim sucht, oder das Gebäude in Espenhain für weitere 190 Personen ausbaut. Dass dieses Heim überhaupt entstehen kann, ist einem neuen Bundesgesetz zu verdanken, nach dem nun auch in Gewerbegebieten Asylheime gestattet werden. Eine Gesetzesverabschiedung, die sonst Jahre in Anspruch nimmt, wurde hier in Sachen Asylunterbringung innerhalb kürzester Zeit erlassen.

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