Spontaner Bürgerprotest in Ottendorf-Okrilla gegen geplantes Asylantenheim

Stellvertretender NPD-Landesvorsitzender Jens Baur spricht vor betroffenen Anwohnern

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ottendorf-blank2Nachdem den Anwohnern rund um das alte Ferienlager am Teichwiesenbad in einem lapidaren Brief mitgeteilt wurde, dass dort demnächst ein Asylantenheim errichtet werden soll, kocht die Volksseele hoch. Mit einer spontanen Kundgebung, die von empörten Anwohner angemeldet wurde und zu der trotz der kurzen Mobilisierungszeit etwa 350 Teilnehmer kamen, zeigten die Bürger von Ottendorf-Okrilla am Montagabend eindrucksvoll, dass sie absolut nicht gewillt sind, dieses einfach so hinzunehmen.

Vom Flachdach eines Nebengebäudes direkt an der Straße eröffnete einer von ihnen die Versammlung und gab gleich zu Beginn deutlich zu verstehen, dass sie sich von Landrat Harig (CDU) und ihrem Bürgermeister hinters Licht geführt fühlen. Noch vor wenigen Wochen hieß es aus dem zuständigen Landratsamt, dass man nicht vorhabe, in Ottendorf ein Asylantenheim zu errichten. Kurz danach erklomm auch der parteilose Ottendorfer Bürgermeister Langwald das Dach und verteidigte die geplante Maßnahme als unbedingt notwendig, was ihm den Unmut der Demonstranten einbrachte.

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ottendorf-blankDirekt nach dem Bürgermeister ergriff der stellvertretende NPD-Landesvorsitzende und Dresdner Stadtrat Jens Baur, der sich unter den Zuhörern befand, spontan das Wort und rief die Anwohner dazu auf, den Protest weiter voranzutreiben und den verantwortlichen Politikern klar und deutlich zu zeigen, dass sie die Auswirkungen der völlig verfehlten Asylpolitik der Bundesregierung nicht vor ihrer Haustüre ausbaden wollen. Anschließend zeigte er anhand von Erfahrungen anderer betroffener Gemeinden auf, was auf Ottendorf-Okrilla zukommt, sobald dieses Heim mit ca. 150 Plätzen eröffnet ist. Abschließend rief er noch einmal dazu auf, standhaft zu bleiben und sich nicht von irgendwelchen leeren Versprechungen mit angeblichen Sicherheitskonzepten und ähnlichem täuschen zu lassen. Unter großem Beifall beendete er nach etwa 10 Minuten seine Rede vor den Bürgern.

Auch die nachfolgenden Redebeiträge brachten zum Ausdruck, dass sich die Ottendorfer Bürger im Stich gelassen fühlen und ein umgehendes Handeln der Politik einfordern. Nach ca. anderthalb Stunden beendete einer der Organisatoren die Versammlung und rief dazu auf, am nächsten Montag wieder auf die Straße zu gehen. Solange, bis das Projekt gestoppt wird, wolle man weiter protestieren. Man kann den mutigen Ottendorfern nur wünschen, dass sie damit Erfolg haben und diese beschauliche sächsische Kleinstadt kein Opfer des Gutmenschenwahns der Asyl-Lobby wird.

NPD-Landesverband Sachsen
www.npd-sachsen.de

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