LVZ Muldental fungiert erneut als Hofberichterstatter der Etablierten

Bei der heutigen Kandidatenvorstellung im Lokalteil der LVZ Muldental fand man ausschließlich die Kandidaten der etablierten Parteien ausführlich vorgestellt. Fälschlicherweise auch noch unter dem Hinweis, die LVZ informiere nur über die “demokratischen” Parteien.

Wie es um das Demokratieverständnis von Lokalredakteur Heinrich Lillie bestellt ist, lässt sich schnell erkennen. Vor wenigen Wochen noch bat dieser beim NPD-Direktkandidaten Peter Köppe um Antworten zu seinen politischen Forderungen, seinem Werdegang und einem Foto für die Kandidatenvorstellung. Da der 70-Jährige Peter Köppe nicht über Internet verfügt, sendete der Kreisvorsitzende Manuel Tripp die Antworten von Herrn Köppe an die LVZ. Diese verzichtete jedoch darauf, diese abzudrucken und erwähnt Köppe nur in einem Nebensatz, während selbst AfD-Kandidat Herrmann mit Foto vorgestellt wird.

Auf direkter Nachfrage bei Heinrich Lillie, äußerte dieser, man berücksichtige nur Parteien, die im Landtag vertreten sind. Die NPD verfügt jedoch im Gegensatz zur AfD bereits über eine Fraktion im sächsischen Landtag.

Der Grund über die Nichtveröffentlichung des Direktkandidaten Peter Köppe ist scheinbar politischer Natur und berechnend. Man scheut die Argumente der NPD, wie der Teufel das Weihwasser. Auch die Angaben des Herrn Köppe, dass er um und nach der Wende ein sehr engagierter Politiker und Gründungsmitglied der DSU war, will die LVZ lieber totschweigen um dem Wähler nicht die Wahrheit über die politische Kompetenz Köppe’s berichten zu müssen. Die Presse als vierte Gewalt in diesem scheindemokratischen System lässt sich hier wiederholt als Steigbügelhalter der Etablierten benutzen.

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