SPD macht‘s auf Pump

1 Million Euro will die SPD springen lassen. Nicht etwa für sozial bedürftige Familien, Kinder oder die Betreuung: Nein, 1 Million Euro sollen die sächsischen Genossen vor einer erneuten Pleite bei der anstehenden Landtagswahl retten. Die „Genossen der Bosse“ wollen sich dabei verschulden und ihren Wahlkampf auf Pump finanzieren.

SPD macht‘s auf PumpSachsen ist nicht gerade das, was man als Ideal für die Genossen ansehen kann. So kommen die Genossen aus der Talsohle nicht heraus. Waren es im Jahr 2004 gerade einmal 9,8 Prozent, brachten sie es im Jahr 2009 mit 10,4 Prozent auch nicht wesentlich besser. Nun will es die SPD in Sachsen mit einem Wahlkampfbudget in Höhe von 1 Million Euro richten.

Um ein wenig mehr zu einzuheimsen, will die Partei, die Hartz IV einführte, nun den teuersten Wahlkampf in der Geschichte der sächsischen SPD hinlegen. 1 Million Euro sollen es diesmal richten. Doch die Rücklagen reichen bei Weitem nicht aus, um aus dem Quotentief herauszukommen. Mit etwa 250.000 Euro sollen dabei Kredite herhalten. Auch eine Imagekampagne des farblosen Spitzenkandidaten Martin Dulig soll forciert werden, deren Kosten im sechsstelligen Bereich die Bundespartei übernehmen wird, wie die Freie Presse berichtet.

Da es recht schwer fallen dürfte, bei solch einem Wahlkampfbudget sich als „soziale Alternative“ darzustellen, muß selbst der Küchentisch von Dulig herhalten, um „Bürgernähe“ zu vermitteln. Doch alle Maßnahmen scheinen noch nicht so recht zu greifen. So flüstern es die Spatzen von den Dächern, daß mit dem Verkauf von Utensilien des sogenannten „Storch Heinar“ weitere Geldmittel aufgetrieben werden könnten. Die „Heinar“-Figur wird gern mit dem „Hitler-Bärtchen“ verziert, was augenscheinlich darlegen soll, in welcher Zeit(-geschichte) die Genossen verharren. Der Druck der entsprechenden Plakate dürftge in Sachsen erfolgt sein, wie ein Insider berichtete, womit die Genossen zwar keine Kompetenz, aber wenigstens mit dieser Wahl beweisen, daß sie auf sächsische Qualität setzen.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.